
War es deutsche Giftgas aus französischer Produktion oder französisches aus deutscher Produktion. Nachweislich stammte der französische Stacheldraht ebenso wie der deutsche von Krupp, von Stumm, von Thyssen … viele Geschütze gegen die Schützen Arsch auf beiden Seiten auch!

Der erfolgreiche „Richter Gnadenlos“-Vikar erhielt als Belohnung für sein Wüten gegen die Dorfarmut im hessischen Haingründau vom adeligen Kirchen-Patronat der Fürsten/Grafen von Ysenburg-Büdingen-Wächtersbach-Meerholz-Birstein-Ronneburg-Langenselbold ca. 1890 eine besser alimentierte eigene Pfarrstelle in Großen-Buseck bei Gießen

Heinrich Barth, mein Großvater, der verhassteste Pfarrer/Vikar in Haingründau war zu Beginn der 1880er bekannt als „Richter Gnadenlos“ bei Waldfrefel, Mundraub, Angeln, vor- & außerehelichem Geschlechtsverkehr, Abgabenverweigerung, Streik, Arbeitsverweigerung usw. . Er könnte als Vorlage für den Film „Das weiße Band“ gedient haben.
5 seiner 6 Söhne hat er für Gott & Kaiser in den Krieg geschickt (vier davon waren evangelische Theologen kurz vor dem Vikariat). Nur einer hat es überlebt, mein Vater, der dann seine 5 eigenen Söhne …
-nach erfolgreich todbringendem Einsatz unter dem Oberbefehl des SPD-Innenministers Noske in der berüchtigten Gießen-Marburger Studenten-Kompanie in den Frei-Corps gegen die generalstreikenden Arbeiter in Pirna und die sächsische KPD-SPD-Landesregierung Sachsen …
… ab 1930 ähnlich zu Männern geprügelt, wie sein Vater ihn – nur bei einem hat er es nicht so ganz geschafft
Hier die Vorhut aus dem Pfarrhaus:

Die drei Ältesten, wahrscheinlich noch in Haingründau Geborenen „fielen“ schon 1914, der vierte 1916 bei Verdun, der 5. kam mit Heimatschuss ins Lazarett und dann als „untauglich“ nach Hause, wo er fürderhin als Feigling galt, bis er sich der Gießen-Marburger Studenten-Kompanie der Frei-Corps anschloss, und in Sachsen (u.a. in Pirna) und nach dem erfolgreichen Ruhrkampf gegen die französische Besatzung im Ruhrgebiet kommunistische Arbeiter liquidierte


Von Krieg und Revolution in Deutschland.

Vor 110 Jahren, 1914, war tiefer Frieden im Land. Man arbeitete rechtschaffen und lebte ruhig. Doch der Kaiser verkündete, dass der Feind drohe. Die Deutschen müssten kämpfen und siegen.
Die Deutschen zogen begeistert zum Siegen in den Krieg- und waren nach vier Jahren am Ende.
Ansgar Lorenz hat das illustriert.
(Die Illustrationen hatte ich bei kranich entnommen, da ich meinte, sie seien für OPAs Post freigegeben. Jetzt hat mich KPK darüber informiert, dass die Autoren ihm mitgeteilt hätten: Wir haben Ihnen keine Nutzungsrechte an den Bildern erteilt. Auch können wir uns nicht mit Ihrem Blog identifizieren. Bitte entfernen Sie die Bilder. Als Berufsverbotsopfer habe ich für diese Aufforderung vollstes Verständnis, denn die Unterstützung eines kommunistischen Verschwörungstheoretikers, NATO-Gegners und Putinismus-Propagandisten, der sich schizophrener Weise auch noch als Antimilitarist und Pazifist bezeichnet, könnte üble Folgen haben: wem Emden näher ist als eine Zwangsjacke, bei dem kann sehr schnell aus einem Lehrstuhl ein Leerstuhl werden.)
Als Ersatz für die Lorenz-Illustrationen kann die Lesegemeinde sich das anschauen: Verleugnete Geschichte, auch in Gründau: der Kieler Matrosenaufstand am 3. 11. 1918 rettete vielen Hunderttausenden Zivilisten und Soldaten das Leben. Einer der Retter war der Gründauer „Marine-Hannes“ Weinel. – barth-engelbart.de
Am 29. Oktober 1918 meuterten die Matrosen in Wilhelmshafen und Kiel als es hieß „Seeklar!“ zur Entscheidungsschlacht gegen England – Revolution!
Die Revolution in Deutschland war kurzlebig.
Ihre Führer sind im Januar 1919 erschlagen. Am 27. Februar 1919 wird in Emden der Arbeiter- und Soldatenrat von Kaisertreuen davongejagt – Ende der Revolution! Ansgar Lorenz illustrierte.
Bald nach der vergessenen Revolution, in den „goldenen Zwanzigern“, war wieder tiefer Frieden im Land. Man arbeitete rechtschaffen und lebte ruhig.
Doch die Krise schreckte 1929 die Menschen auf. Diesmal hatte nicht der Kaiser die Macht inne. Ein neuer bejubelter Führer verkündete, dass der Feind drohe. Die Deutschen müssten kämpfen und siegen.
Und die Deutschen zogen ziemlich begeistert zum Siegen in den Krieg bis zum bitteren Ende.
Mit fast geschenkter Demokratie und fast geschenkter Revolution zogen die Deutschen nach 45 in ein neues wunderbares Leben. Eine mehr als 70jährige Erfolgsgeschichte begann.
Man arbeitete nicht nur rechtschaffen, sondern spitzenmäßig effizient und lebte nicht nur ruhig, sondern bevölkerte die Sonnenseiten der Welt.
Aber nun? Als hätten Kaiser und Adolf spät noch Rattenkinder gezeugt, eilen heute Bescheidwisser und Bescheidwisserinnen aus allen Löchern und verkünden, dass uns der Feind aus dem Osten droht. Dringend müssen die Deutschen tüchtig werden zum Kämpfen und Siegen.
Manchem ist dabei nicht wohl. Aber viele Deutsche erkennen einen vertrauten Ruf.
Einen Schritt weiter sind diesmal die Schweden. Die meinen, dass man sich auf das kommende bittere Ende schlau vorbereiten müsse.


Bei einem seiner Söhne hat es übrigens nicht so ganz geklappt: als Offiziersanwärter & Unteroffiziers-Zwangsausbilder, abgebrochener Einzelkämpfer hat er 1966 den Kriegsdienst in der Bundeswehr verweigert . Die UZ-Redaktion hat sich übrigens geirrt: Grässlin & IMI haben den Preis bekommen, ich dufte „kultrell rahmen“, Vorlesen, Singen, Schreiben, Kabaretteln und Reuven Moskowitz und Walter Herrmann kennenlernen