… Mitte Mai 2020 ein weiteres heiteres GeBlödelDicht in einer lauen Nachtschicht gedichtet
Ein gebürtiger Westphale, den die hiesigen Lebensumstände in die Toskana verzogen haben, hat mich zu diesem GeBlödelDicht inspiriert. Er kann wirklich nichts dafür! Und es hat inhaltlich üüüüüberhaupt nichts mit ihm zu tun.
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Die Westphalen trinken gern aus Schalen. Dafür musste mancher Römer fallen
Fern in der Wahlheimat der Sponti-Weisweinfront
Wo richtiges und gutes Leben lohnt
mit öko-test-getestetem Ambiente
In Altersteilzeit bis ans Lebensende
Seit der Teutonen-Schlacht im Walde
(bei Osnabrück, der schrecklich kalte)
können sie’s ja auch bezahlen
Des Varus Fässer mit Toskana-Wein
(Cäsars Knecht, Imperialisten-Schwein),
die standen da im Wald allein
Wo Hermann keinen Römer mehr verschont
Hat man hernach den goldnen Wein daraus getrunken.
(die Reste der Legionen waren kopflos längst versunken!)
Er lernte von den Römern eine neue Welt gestalten
mit höchstpräzise vertikalem Schädelspalten
so blieb die Schädelschale gut erhalten
ein Hopp & Ex-Hieb der sich lohnte
weil man aus den Schädelschalen
hinterher gut trinken konnte
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Foto: Schoschi
Das ist’s, warum die Römer Römer heißen
das lässt sich heute noch nachweisen
IN VINO VERITAS,
doch das
hielt der Staatsarchivar
für wissenschaftlich unhaltbar
gar für erstunken
und erlogen,
dass sich angeblich
in SPRINGERS BILD die Balken bogen …
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Drum lasset uns in die Toskana reisen
Denn dort der Wahrheit auf den Grund zu gehen lohnt
viel mehr als an der Heimat-Front
Als Rotwein-Frontler weiß ich schon seit vielen Jahren
Dass viele Weißwein-Frontler später Mal Minister waren
da wurden Ministranten zu Ministerpräsidenten
und Autonome baun jetzt autonome Wasserwerfer
Volkszählungsgegner finde ich bei Bertelsmann noch schärfer
enteignet Springer jetzt der KKR
legt sich kein Stefan Rabe quer
als Chef der Springer Multimedia.
Vielleicht ist er schon nicht mehr da
Für Sylt war er zu wenig Prom
doch volksenteignet in Mac Pom
hat er ein Haus auf Usedom
Pardon, das war gelogen
Er hat es niemals nicht bezogen
Stefan Rabes 68er Freund und Förderer Günter Amendt musste zeit seines Lebens die Kosten für die Frankfurter Springer-Blockade – rund 700.000 DM/EURO und die Zinsen zahlen, die Gerichts- und Anwaltskosten oben drauf. Ihm wurde alles über dem HARTZ4er-Satz weggepfändet. Man hat mir erzählt, dass bei seinen Lesungen auch die Barspenden kontrolliert wurden. Ob Stefan ihn gelegentlich Mal zum Essen eingeladen oder ihm heimlich Mal einen Hunni zugesteckt hat? Immerhin gehörte Stefan als Auserwählter zu Günters Lieblings-Jüngerschar und durfte so im Gegensatz zu mir, dem Günter nie zu nahe kam, wie ich ihm auch, am „Kinderkreuzzug“ mitmachen & -schreiben.
Und ob und wie der Günter ihm dabei die Hand geführt
und was dabei die beiden wohl gespürt,
das frag ich mich, es stieß mich ab,
es zog mich an wie schon der Knab
enkreis Hartmut von Hentigs.
in- und auswendigs
Aus beiden blieb ich ausgeschlossen.
Warum, Alt68er Genossen,
kann ich bis heute nur vermuten.
(Nun ja, der Hartmut war in Hartmut
den zu Harten eben nicht verschossen)
Doch warn wir damals schon die Guten!!!
Die BILD-Meldung zu Günters Tod breitet sich fast genüsslich darüber aus, dass ein „mit Rauschgift zugedröhnter Typ“ der „Haschisch oder Marihuana geraucht hat“ ihn und drei seiner Freunde totgefahren habe. Die Bildzeitung weiß genau, dass Günter Amendt offensiv für die Legalisierung nicht nur von Cannabis gekämpft hat. „Das hat er jetzt davon!“, hat die Bildzeitung nicht drunter geschrieben. Sie hat auch nicht „Gruppensex-Guru“ oder „die schwule Sau“ geschrieben und auch nicht „Kinderficker“. Da reichte schon der Hinweis darauf, dass Günter das berühmte Buch „Sexfront“ geschrieben hat.
https://www.bild.de/regional/hamburg/kiffer-rast-vier-menschen-tot-16777142.bild.html
Autor: Hartmut Barth-Engelbart
Autor von barth-engelbart.de Alle Beiträge von Hartmut Barth-Engelbart anzeigenAutorHartmut Barth-EngelbartVeröffentlicht amKategorienAllgemein„HaBE ein weiteres heiteres GeBlödelDicht in der Nachtschicht gedichtet“bearbeiten
Ein Gedanke zu „HaBE ein weiteres heiteres GeBlödelDicht in der Nachtschicht gedichtet“
- Andreas sagt:
- Als der Ost- Westphale,
der oben beschrieben
der nicht mehr bleiben wollt,
– und sich selbst vertrieben
abgehau’n auf ne insel im mittelmeer
gefluechtet von dort, zu den italiene-er
ich, der damals die sprache nicht kannte, nicht konnte
leidet heut unter den decreten von Conte
die sprache hab ich mir dann beigebracht
mit hilfe des rotfront- wein und gesang
oft dabei auch viel gelacht
-wenn mir danach zu mute war….
als ost- westfale trink ich eigentlich gern bier
nur, -warburger, wo gibt’s das hier?
gibt’s das heute ueberhaupt noch?
oder ging’s pleite im corona- loch?
die minister, ministranten
die koennen mir gestohlen bleiben!
mit dem einem dichter
oder anderen musikanten
wuerd ich so manchen dummfug treiben!